Das Kosmetik Magazin direkt von Ihrem persönlichen Kosmetikstudio aus Graz informiert Sie über alles rund um Schönheit, Gesundheit, Lifestyle und Wohlbefinden. Von unserer hauseigenen Redaktion mit viel Liebe zum Detail geschrieben finden Sie Fachbeiträge direkt aus unserem Kosmetikstudio mit dem Input unserer Fachkosmetikerin.
Mit dem Älterwerden ist es so eine Sache: Man kann es nicht aufhalten, aber die Zeichen der Zeit sollte bittschön niemand sehen. Bereits seit Jahren hat die Kosmetikindustrie entdeckt, dass sich Pflegeprodukte, die versprechen, Falten wie von Zauberhand verschwinden zu lassen und wieder jugendliche Straffheit auf Körper und Gesicht zu zaubern, bestens verkaufen. Mit Magie hat dies alles freilich wenig zu tun: Hochentwickelte Technologien werden angewendet, um den Traum der ewig strahlenden Jugendlichkeit wenigstens einen Schritt näher zu kommen.
Was wird nicht tagtäglich gebürstet, eingecremt, massiert, geölt und gewaschen, um dem Körper die bestmögliche Pflege angedeihen zu lassen. Teure Kosmetik stapelt sich in den Badezimmerregalen und weckt die Hoffnung auf ewige Schönheit. Aber wenn wir unseren Körper betrachten, dann sehen wir natürlich nur die – mehr oder minder – glatte Oberfläche. Mindestens gleich wichtig, wenn nicht sogar noch wichtiger - als all unsere Beauty-Helferchen für unseren unwiderstehlichen äußeren Glanz sind aber all die Dinge, die wir unserem Körper in Form von Lebensmitteln zuführen. Auch unsere schlechten Gewohnheiten, wie Rauchen oder ein übermäßiger Alkoholgenuss, beeinflussen unser Antlitz und hinterlassen deshalb nicht nur sprichwörtlich einen fahlen Beigeschmack.
Ein Lächeln ist nicht nur die schönste Art, die Zähne zu zeigen. Mit einem sympathischen Lächeln auf den Lippen steht einem auch die Welt offen, denn ein gepflegtes Lächeln öffnet einem viele Türen. Aber wie bereits angedeutet: Auf die passende Pflege kommt es an! Der Kosmetikmarkt ist voll von Produkten, die versprechen, die Lippen zart und geschmeidig zu halten oder mithilfe von Farbe, Glitzer und Schimmer den Mund ins rechte Licht zu rücken. Lippenstifte, Lipglosse oder Lippenpflegestifte - jedes weiblich Wesen hat davon sicherlich ganze Schubladen voll in den verschiedensten Ausführungen zuhause. Verführerisches Rot oder doch eher mädchenhaftes Zartrosé? Fragen über Fragen, die wohl immer von der jeweiligen Stimmung abhängig sind.
Noch unseren Mütter und Großmütter ließen an ihre Haut nur Seife, Wasser und hin und wieder einen Klecks Creme aus dem berühmten blauen Blechtiegel. Diese Zutaten mussten ausreichen, um die Haut zu reinigen und sie gleichzeitig mit allen Nährstoffen zu versorgen, die sie benötigt. Auf alten Fotos kann das Resultat dieser eintönigen Pflege bewundert werden: Wenn eine gepflegte Dame in den 1970ern die Vierzig überschritten hatte, dann würde Sie heute glatt für sechzig durchgehen. Aber zum Glück gehören diese – für viele im wahrsten Sinne des Wortes – „spannende“ Zeiten längst der Vergangenheit an. Unsachgerechte Pflege strapaziert die Haut nämlich meist mehr, als sie ihr zu neuer Strahlkraft und Regeneration verhilft. Denn die Bedürfnisse unserer Häute sind ebenso unterschiedliche wie wir selbst. Unsere Körperhülle kann sensibel, anspruchsvoll oder reif sein. Gleichzeitig produziert sie aber entweder zu wenig oder zu viel Fett und präsentiert sich entweder in einem öligen oder in einem glänzenden Zustand.
Die Pflege- und Kosmetikindustrie hat sich zur Aufgabe gemacht, den Jungbrunnen zu finden. Eine Vielzahl an unterschiedlichen Mittelchen wird angepriesen, die dafür sorgen sollten, dass wir auch dann noch mit einer jugendlichen Ausstrahlung glänzen können, wenn wir die magische Zwanzig schon längst überschritten haben und in ein Alter kommen, wo wir eben dieses lieber dezent verschweigen.
Die Zeiten, in denen sich der männliche Teil der Schöpfung nach vollbrachtem Tagwerk mit eiskaltem Wasser den hart erarbeiteten Schweiß vom Körper geschruppt hat, sind endgültig vorbei. Auch die Herren greifen heute immer öfter in das ein oder andere Cremetöpfchen, um die Hautalterung aufzuhalten und die Körperhülle geschmeidig zu halten.
… kann in eine höchst diffizile Sache ausarten, vor allem dann, wenn man dabei nicht nur gut sehen, sondern auch unwiderstehlich aussehen möchte. Hitze und Schweiß machen selbst dem besten Make-Up zu schaffen. Viele Damen verzichten deshalb lieber ganz auf Farbe im Gesicht, während sich clevere Kosmetik-Junkies aber durchaus auch in der saisonal bedingten Hitze des Gefechtes zu helfen wissen.